Umgang mit medizinischem Fach- und Pflegepersonal
Viele Betroffene müssen ihre Behandelnden erst selbst mit Wissen „ausstatten“. Das ist nicht zwangsläufig ein Versagen der Ärztinnen und Ärzte. Kopfschmerz und vor allem seltene Unterformen werden in der ärztlichen Ausbildung schlicht kaum vermittelt.
Hilfreich beim (ersten) Arztbesuch sind:
- 🗎↓ das kurze Infoblatt zur Migräne mit Hirnstammaura (PDF)
- eine schlichte Patientenmappe mit:
» vorbereitete Angaben für Anamnesebögen (Infos zu: Diagnosen, Medikamenten, Allergien)
» Kurzinfo zur MHA für Anästhesie (➜ siehe hier)
» der URL dieser Webseite: www.migraene-mit-hirnstammaura.de oder einfach www.hirnstammaura.de
Das spart Zeit und erhöht die Sicherheit bei der Behandlung. Manchmal wirkt eine ordentliche Patientenmappe im klinischen Alltag Wunder – nicht als Belehrung, sondern als wertvolle Zusatzinfo.
Hinweis:
Viele Praxen arbeiten unter hohem Zeitdruck. Eine kurze, klare Schilderung der eigenen typischen Aura-Muster (Was passiert? Wie lange? Was hilft?) erleichtert die Einordnung erheblich. Bekannte Symptome dürfen gelassen abgewartet werden – neue, ungewohnte oder deutlich länger anhaltende Symptome sollten dagegen ärztlich abgeklärt werden.
Narkose / Operationen
Vor Operationen sollte immer kurz auf Besonderheiten der Migräne mit Hirnstammaura hingewiesen werden. Nicht nur bei Ärzten und Ärztinnen, auch das Pflegepersonal ist häufig dankbar für eine kurze Info über die Besonderheiten ihrer Schützlinge.
❕Vorsicht beim Einsatz gefäßverengender Medikamente (Vasokonstriktoren)
❕Hinweise zu Aura-Symptomatik
❕Hinweise zu individuellen Risiken (z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, anatomische Besonderheiten)

➜ Detaillierte Hinweise für Anästhesie und OP sind auf der Fachleute-Seite hinterlegt. Dort steht auch ein Infoblatt für interessierte Fachpersonen zum Download bereit.
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