MHA in der Praxis
Die Migräne mit Hirnstammaura (MHA) ist selten, wird häufig übersehen und stellt in der akuten Versorgung wie auch in der Diagnostik besondere Anforderungen an die klinische Einschätzung.
Kurz und praxistauglich:
- MHA kann dramatische neurologische Symptome auslösen, die aber reversibel sind.
- Sprach-, Gleichgewichts- oder Sehstörungen gehören zur Aura – nicht automatisch zu einem Schlaganfall.
- Sämtliche gefäßverengende Medikamente sollten mit Vorsicht eingesetzt werden.
- Bei unklaren Attacken lieber engmaschig beobachten, statt vorschnell ein CT oder Stroke-Code eskalieren, aber nie bagatellisieren.
Auf den folgenden Seiten finden Fachleute aus Medizin, Psychologie und Gesundheitswesen kompakte, praxisnahe Informationen – basierend auf Klassifikation, Leitlinien, Literatur und klinischen Erfahrungen.
➜ Selbstest: Wie fit bin ich beim Thema „Migräne mit Hirnstammaura“?
➜ Hinweise zur Diagnostik (Wann Bildgebung empfohlen wird, Was zusätzlich untersucht werden kann, Differenzialdiagnostik: Panikattacke vs. Hirnstammaura (gemäß ICD/DSM))
➜ Differenzialdiagnostik: Abgrenzung zu psychischen Störungen
➜ umfassendes Quellenverzeichnis
Noch mehr Wissen:
„Hirnstammaura in der Arztpraxis und der Klinik“.

Für Fachleute aus Medizin, Psychologie und Gesundheitswesen, die sich vertieft mit der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Migräne mit Hirnstammaura (MHA) beschäftigen möchten, steht im Buch ➜ „Migräne mit Hirnstammaura“ (T. Götten) unter anderem ein ausführlicher Praxisleitfaden zur Verfügung: „Hirnstammaura in der Arztpraxis und der Klinik“.
Der Leitfaden:
» orientiert sich an den großen Überschneidungen zwischen MHA und hemiplegischer Migräne
» nutzt deshalb auch Inhalte aus dem Orphanet-Notfallleitfaden
» basiert auf sorgfältig recherchierten Informationen aus Fachliteratur, Klassifikation und klinischen Berichten
» enthält Infoblätter, Hinweise für den Rettungsdienst und Empfehlungen für die Notfallambulanz
» Zugriff auf passwortgeschützen Leserservice-Bereich mit weiteren Downloadmöglichkeiten
Der zugrunde liegende Orphanet-Text wurde in der Version von 2012 (Prof. Ulrich Langenbeck) verwendet: 🗎↓ https://www.orpha.net/data/patho/Emg/de/Emergency_HemiplegischeMigraene–dePro1031.pdf